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Modul I - Grundlagen

                 Teil 1

 

Grundlagen der Kommunikations- und Familientherapie

nach Virginia Satir

 

Zentrale Ziele

Wahrnehmen wesentlicher Vorgänge in Kommunikation, Beziehungen und Erkennen grundlegende Regeln. Der Schwerpunkt liegt im Erarbeiten und Erleben einer kongruenten Kommunikation in Streßsituationen nach V. Satir. - Therapeutische Selbsterfahrung in Übungen, Familienrollenspielen und Gruppenprozeß mit Theorie. Einführung in die systemische, entwicklungsorientierte Familientherapie.

 

Orientierung

Die entwicklungs-orientierte Vorgehensweise ist prozeßorientiert. Die Konzepte sind im Alltag und Berufsleben meist umsetzbar. Im Mittelpunkt stehen: 

  • Aufbau und Vertrauen * Förderung des Selbstwertes * Veränderung der Systemregeln nicht-kongruenter Kommunikation.
    Empfehlung: Erfahrungsgemäß empfiehlt sich ein Integrationszeitraum von 3-6 Monaten vor Besuch eines weiteren Seminars.

Modul I  - Grundlagen

                  Teil 2

 

Einführung in systemische Sicht, Beobachtung und Diagnose

 

Inhaltliche Ziele

Vermittlung der wesentlichen theoretischen Grundlage der Familientherapie, die Systemtheorie und ihrer Anwendung auf menschliche Systeme und ihrer Dynamik. Diagnose von Interaktionsabläufen, Strukturen und Systembezügen. -

  

Es geht um Erfassung von explizit und implizit beobachtbaren Beziehungsmustern und die Art des Zusammenwirkens aller Teile - der Interaktionsabläufe, der Art der Abgrenzungen zwischen Subgruppen, der homöostatischen Vorgänge usw. Möglichkeiten zur und Besonderheiten der Paarinteraktionsbeobachtung und entsprechender Interventionen werden geübt. Die große Bedeutung und Variation der Dreierkonstellationen und die Unterschiedlichkeit der Realtitätswahrnehmung in der jeweiligen individuellen triadischen Position wird erlebbar gemacht. An Fallbeispielen werden Skulpturen dargestellt, um den Systemzusammenhang zu erfassen und Familie als gewachsenes System zu begreifen.

 

Arbeitsweise:

Die Lernziele werden erarbeitet über Kurzvorträge und aktive Beteiligung der Teilnehmer in Übungen, Rollenspielen, Aufstellungen.

 

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